
Haben Sie Schmerzen beim Laufen? So hilft ProBrace
Viele Läufer kennen es: Sie starten voller Energie, doch plötzlich spüren Sie Schmerzen im Fuß, Knöchel oder Knie. Das kann sehr frustrierend sein. Deshalb haben wir in diesem Blog die häufigsten Laufbeschwerden für Sie aufgelistet.
Warum entstehen Schmerzen?
Bevor wir auf die verschiedenen Beschwerden eingehen, ist es gut zu wissen, was die häufigsten Ursachen sind. Schmerzen beim Laufen entstehen nicht zufällig meistens liegen ein oder mehrere Faktoren zugrunde:
- Zu schnelles Steigern von Trainingsumfang oder Intensität.Wenn Distanz, Häufigkeit oder Tempo zu schnell erhöht werden, bekommen Muskeln, Sehnen und Gelenke nicht genug Zeit, sich anzupassen.
- Schuhwechsel oder andere Laufuntergründe. Ein Wechsel zu neuen Schuhen oder plötzliches Laufen auf anderem Untergrund (z. B. Asphalt → Waldweg) kann zusätzliche Belastung verursachen.
- Unzureichendes Aufwärmen oder fehlendes Cool-down. Mangelnde Vorbereitung erhöht das Verletzungsrisiko.
- Körperhaltung oder Bewegungsmuster.Manchmal spielen Fußstellung, Muskelungleichgewichte oder Lauftechnik eine Rolle.
Wenn Sie diese Faktoren erkennen, können Sie oft bereits selbst einen wichtigen Schritt in Richtung Beschwerdefreiheit machen.

Häufige Laufbeschwerden & was Sie dagegen tun können
Nachfolgend besprechen wir drei Beschwerden, die bei Läufern häufig vorkommen, und geben praktische Tipps für zu Hause sowie Informationen über unterstützende Hilfsmittel.
Schmerzen unter dem Fuß (Fersensporn / Plantarfasziitis)
„Fersensporn“ ist der Begriff, der bei dieser Art von Schmerz oft verwendet wird. Gemeint ist jedoch meist eine Reizung oder Entzündung der Plantarfaszie einer Sehnenplatte, die von der Ferse bis zum Vorfuß verläuft. Manchmal entsteht durch langanhaltende Überbelastung eine Kalkablagerung am Ansatzpunkt.
Was können Sie selbst tun?
Sie können die Strukturen rund um die Ferse dehnen. Dazu gehören Dehnübungen für den Muskel-Sehnen-Komplex oder Hilfsmittel wie eine Nachtschiene (z. B. Strassburg Socke, NOX Brace Nachtschiene oder Fersensporn-Nachtschiene).
Im Alltag und beim Sport können Sie eine Aircast Airheel Fersenspornbandage tragen oder Einlagen nutzen (Einlagen mit Fußgewölbestütze), Silikonfersenpolster, Fersensporn-Einlagen oder andere stoßdämpfende Elemente. Diese reduzieren den Druck unter dem Fuß.
Knieschmerzen / Kniebeschwerden
Häufige Kniebeschwerden bei Läufern sind patellofemorale Schmerzen, „Runner’s Knee“ (auch Iliotibiales Bandsyndrom, ITBS) oder natürlich das bekannte „Jumper’s Knee“.
Auch bei Knieproblemen während des Laufens ist es entscheidend, zunächst Ruhe zu halten, damit die Strukturen rund um das Knie Zeit zur Erholung bekommen.
Was können Sie selbst tun?
Wenn Sie während des Laufens Knieschmerzen verspüren, sollten Sie zunächst herausfinden, woher die Beschwerden kommen. Haben Sie kürzlich neue Schuhe gekauft? Laufen Sie plötzlich auf anderem Untergrund? Oder haben Sie Ihr Training deutlich gesteigert? Diese Faktoren können die Gelenkbelastung stark erhöhen.
Geben Sie Ihrem Körper ausreichend Ruhe und reduzieren Sie die Belastung vorübergehend, um Überlastung zu vermeiden.
Außerdem ist es sinnvoll, die Muskelkraft zu verbessern insbesondere in den Oberschenkeln (Quadrizeps), den Hüften und in der Rumpfstabilität. Stärkere und stabilere Muskeln können Stöße besser abfangen und entlasten das Knie.
Wenn die Beschwerden trotz Anpassungen bestehen bleiben, empfiehlt es sich, einen Spezialisten etwa einen Physiotherapeuten oder Orthopäden aufzusuchen, um eine klare Diagnose und einen gezielten Behandlungsplan zu erhalten.
Beschwerden an der Achillessehne
Eine Reizung oder Entzündung der Achillessehne tritt häufig nach Überlastung durch das Laufen auf. Oft liegt die Ursache in zu intensivem oder zu häufigem Training, einer zu kurzen Aufwärmphase oder einem Wechsel des Schuhwerks oder der Laufoberfläche. Überlegen Sie daher, ob Sie kürzlich etwas an Ihrem Training verändert haben.
Was kann ich selbst tun?
Neben ausreichender Ruhe ist es besonders wichtig, die Wadenmuskulatur gut zu dehnen. Die Wadenmuskeln können sowohl aktiv als auch passiv gedehnt werden.
Aktives Dehnen erfolgt durch Übungen, passives Dehnen vor allem durch das Tragen einer statischen Bandage.
Beispiele hierfür sind Nachtschienen und die Strassburg Socke. Zusätzlich zu diesen statischen Bandagen gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, tagsüber die Schmerzen zu reduzieren zum Beispiel die Silistab Achillo oder eine Achillotrain-Bandage.
Wann ist es Zeit für professionelle Hilfe?
Wenn Ihre Beschwerden sich nach einigen Wochen Selbstbehandlung nicht verbessern oder sogar schlimmer werden sollten Sie nicht weiter warten und sich von einem Physiotherapeuten, Sportarzt oder Orthopäden untersuchen lassen.
Lassen Sie Ihre Lauftechnik, Muskelbalance und Gelenkbeweglichkeit überprüfen. Diese Spezialisten können Ihnen weiterhelfen mit:
- Diagnostik (z. B. Ultraschall oder MRT, falls notwendig)
- Einem individuellen Übungsprogramm
- Beratung zu Bandagen, Einlagen oder anderen Hilfsmitteln
- Anpassungen im Trainingsaufbau und in der Lauftechnik

