Quadrizeps

Eine Quadrizepsverletzung – auch Quadrizepszerrung oder Quadrizepsriss genannt – entsteht, wenn die Muskelfasern an der Vorderseite des Oberschenkels teilweise oder vollständig reißen. Der Quadrizeps besteht aus mehreren Muskeln: dem M. rectus femoris, M. vastus lateralis, M. vastus medialis und M. vastus intermedius. Er ermöglicht das Anheben des Beins im Hüftgelenk und das Strecken im Kniegelenk. Eine Oberschenkelzerrung tritt häufig bei Sportarten auf, bei denen plötzlich Kraft aufgebaut wird, wie Sprinten, Springen oder Abbremsen – Momente, in denen der Übergang von Muskel zu Sehne besonders anfällig ist. Bei einem Teilriss sind nur einige Fasern beschädigt, während bei einem schweren Quadrizepsriss die Muskelfasern vollständig durchtrennt sind. Zur Unterstützung und Genesung können Ruhe, Kühlung, Physiotherapie und gezielte Übungen helfen, den Muskel zu entlasten, die Flexibilität zu verbessern und die Kraft wiederherzustellen.